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Gas- und Signalwaffen, besser bekannt als Schreckschusswaffen (SSW), stehen seit Jahrzehnten für Technik, Funktionalität und Vielseitigkeit. Sie verbinden realistische Optik mit moderner Fertigung und sind in vielen Ländern legal erhältlich. Besonders beliebt sind originalgetreue Lizenzmodelle bekannter Waffenhersteller, die in Design, Verarbeitung und Beschriftung den großen Vorbildern sehr nahekommen.
Für Sammler bieten diese Modelle die Möglichkeit, eine anspruchsvolle und detailreiche Sammlung aufzubauen, ohne sich mit umfangreichen rechtlichen Anforderungen auseinandersetzen zu müssen. Gleichzeitig schätzen viele Nutzer die Einsatzmöglichkeiten im Alltag – sei es zu Signalzwecken oder, abhängig von den gesetzlichen Rahmenbedingungen, zur Selbstverteidigung im Ernstfall. Abschreckende Wirkung, lauter Schussknall oder Reiz- und Pfefferladung können dabei ein erhöhtes Sicherheitsgefühl vermitteln.
Dank der großen Auswahl an Modellen, Kalibern und Ausführungen findet sich für jeden Anspruch die passende Schreckschusswaffe. Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen.
Ob Pistole oder Revolver die bessere Wahl ist, hängt letztlich von den persönlichen Vorlieben und dem geplanten Einsatz ab. Pistolen bieten dabei einige klare Vorteile: Sie verfügen in der Regel über eine höhere Magazinkapazität und sind durch ihre Bauweise meist schlanker und handlicher. Zusätzliche Sicherheitsmechanismen, ob manuell oder automatisch, sorgen für ein Plus an Sicherheit im Umgang.
Zu beachten ist, dass bei einem Zündversager die betroffene Patrone manuell ausgeworfen werden muss, bevor der Schussbetrieb fortgesetzt werden kann. Moderne Pistolen überzeugen jedoch durch zuverlässige Technik und eine ergonomische Handhabung.
Besonders gefragt sind originalgetreue Lizenzmodelle bekannter Waffen-Designs, die durch ihre detailnahe Optik und authentische Beschriftung überzeugen. Alle Modelle sind mit einem Mündungsgewinde ausgestattet, das die Nutzung von Abschussbechern oder Pyro-Launchern ermöglicht. So lassen sich aufgesetzte Pyroeffekte sicher und effektiv abfeuern – ausgelöst durch den Feuerstrahl einer Platzpatrone
Seit den ersten Trommelrevolvern des 19. Jahrhunderts hat sich die Technik kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute ausgereift und zuverlässig. Moderne Revolver verfügen je nach Baugröße über ausschwenkbare Trommeln, die in der Regel fünf oder sechs Knall- oder Gaspatronen aufnehmen.
Ein wesentlicher Vorteil von Revolvern liegt in ihrer hohen Funktionssicherheit. Ein manuelles Durchladen ist nicht erforderlich, und selbst bei einer Fehlzündung kann der Schussbetrieb meist einfach durch erneutes Betätigen des Abzugs fortgesetzt werden, da automatisch die nächste Kammer ausgerichtet wird.
Wie bei Pistolen besteht auch hier die Möglichkeit, einen Abschussbecher auf den Lauf zu montieren. Dieser ist in der Regel im Lieferumfang enthalten und ermöglicht das sichere Abfeuern von Pyro-Effekten.
Für Gas- und Signalwaffen steht eine Vielzahl unterschiedlicher Munitionsarten zur Verfügung, die je nach Einsatzzweck verwendet werden können. Allen gemeinsam ist, dass es sich um Kartuschen ohne klassisches Geschoss handelt.
Die am weitesten verbreitete Variante ist die Knall- bzw. Platzpatrone. Diese Kartuschen erzeugen beim Abschuss einen lauten Knall sowie einen Mündungsfeuerstrahl, besitzen jedoch kein Projektil. Moderne Platzmunition ist mit Nitrozellulosepulver geladen, das über ein Zündhütchen im Hülsenboden gezündet wird. Knallpatronen sind an ihrer grünen Abdeckkappe zu erkennen und werden häufig für Signal- oder Abschreckungszwecke sowie zum Abschuss von Pyrotechnik verwendet.
Darüber hinaus sind Reizstoffkartuschen erhältlich, die zur nicht-tödlichen Abwehr eingesetzt werden können. Je nach Füllung unterscheiden sich Wirkung und Einsatzbereich:
CS-Reizstoff (Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril)
CS gilt als stärker wirksamer Reizstoff im Vergleich zu klassischem Tränengas (CN). Der Wirkstoff liegt in kristalliner Form vor und wird beim Abschuss durch die Hitze der Treibladung vergast. Die entstehende Reizstoffwolke kann bei Kontakt mit Augen und Atemwegen zu starkem Tränenfluss, Augenreizungen sowie vorübergehender Atembeeinträchtigung führen. Tiere, insbesondere Hunde, reagieren in der Regel nur schwach auf CS. Kartuschen mit CS-Füllung sind an ihrer gelben Kappe erkennbar.
Pfefferreizstoff (OC – Oleoresin Capsicum)
OC ist ein natürlicher Wirkstoff, der aus Pfefferschoten gewonnen wird. Beim Abschuss wird auch dieser Reizstoff durch die Verbrennungstemperatur der Treibladung freigesetzt und tritt als Gaswolke aus dem Lauf aus. Pfefferreizstoff wirkt gleichzeitig auf Augen, Schleimhäute, Haut und Atemwege und kann vorübergehend starke Reizungen verursachen. Die Wirkung betrifft Menschen und Tiere gleichermaßen. Pfeffermunition ist an roten oder braunen Kappen zu erkennen. Die rechtliche Zulässigkeit der Verwendung richtet sich nach den jeweils geltenden nationalen Vorschriften.
Welche Munition zum Einsatz kommt, hängt vom vorgesehenen Verwendungszweck sowie von den gesetzlichen Rahmenbedingungen ab. Entsprechend groß ist die Auswahl für
Ein besonders verbreiteter Einsatzzweck von Schreckschusswaffen in Deutschland ist das Abschießen von pyrotechnischen Effekten, etwa zu Silvester. In Verbindung mit einer Platzpatrone und einem aufgeschraubten Signal- bzw. Abschussbecher lassen sich spezielle Pyroeffekte im Kaliber 15 mm sicher verschießen. Dabei kommen häufig kombinierte Licht- und Toneffekte zum Einsatz.
Entscheidend ist hierbei das Kaliber des Abschussbechers, der grundsätzlich für 15-mm-Pyrotechnik ausgelegt ist – unabhängig davon, welches Kaliber die zündende Platzpatrone besitzt (z. B. 6 mm, 8 mm oder 9 mm). Erweiterungen wie sogenannte Pyro-Launcher ermöglichen zudem das gleichzeitige Abschießen mehrerer Effekte. Die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen zum Verschießen von pyrotechnischer Munition sind unbedingt zu beachten und können je nach Land variieren.
Diese Art der pyrotechnischen Munition wird ausschließlich durch den Gasdruck der gezündeten Platzpatrone aus dem Abschussbecher in die Höhe getrieben. Gleichzeitig entzünden die heißen Gase den im Effektkörper enthaltenen Farb- oder Knallsatz. Die maximale Steighöhe beträgt in der Regel etwa 60 Meter.
Raketengeschosse / Zwei-Stufen-Geschosse
Raketengeschosse werden zunächst ebenfalls durch den Gasdruck der Platzpatrone aus der Waffe ausgestoßen. Dabei wird der integrierte Raketenantrieb gezündet, der für zusätzlichen Schub sowie meist einen akustischen Effekt sorgt. Bei Zwei-Stufen-Geschossen zündet in der weiteren Flugphase ein zweiter, farbiger Effektsatz. Die maximale Steighöhe ist gesetzlich auf 100 Meter begrenzt.